Das Beutehaus. Fleisch aus erster Hand.

Wir betreuen die Idee schon seit geraumer Zeit, aber jetzt geht’s los! Während noch an anderer Stelle fleissig programmiert wird, rühren wir schon mal die Werbetrommel für eine der wohl innovativsten Handelsplattformen für Wildbret im europäischen Raum.

Hier bekommt der Verbraucher Fleisch für Grill und Sonntagsbraten direkt vom Jäger um die Ecke. Schon Mitte August soll’s losgehen. Wem die Zeit bis dahin zu lang ist, der kann schon morgen (so Gott und der Server-Admin will), den Wildrechner nutzen, der vor allem die Jägerschaft ins Boot holen soll.

Wir wünschen viel Erfolg und fette Beute!

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Werbung für Omi und Opi.

Eine Dame fragte neulich auf Xing danach, wie man wohl die Herrschaften im Altersheim ansprechen kann, um sie zu einer Gymnastikrunde zu bewegen Ein Flyer sollte es werden. Herausgekommen waren wirklich gruselige Vorschläge, die ein mal mehr klar gemacht haben, dass es sich lohnt, sich mit der Zielgruppe ein wenig auseinanderzusetzen.

Man muss sich einfach mal vor Augen halten, dass jemand, der heute 75 ist, ein Zeitzeuge folgender Vorgänge war:

Zielgruppe war 9 Jahre alt.
Die letzte Wochenschau ertönt.
Die ersten Atombomben fallen.
Der Krieg ist zu Ende.
Die Vereinten Nationen werden gegründet.
Bing Crosby singt das erste Mal “Merry Christmas”

Zielgruppe war 14.
Die Trennung Deutschlands ist ein Jahr alt.
Das “Schwarzwaldmädel” ist erster deutscher Farbfilm nach Kriegsende.
Uruguay wird Fußballweltmeister und besiegt Brasilien 2:1.
Capri Fischer” von Rudi Schurke erscheint.
Der dritte Mann” kommt in die Kinos, die Filmmusik erobert die Charts.
Heinz Rühmann singt seinen Sohn in den Schlaf.

Zielgruppe war 19 und älter.
Die Besatzungszeit endet.
Was bin ich?” wird erstmals im Fernsehen gesendet.
84 Menschen sterben beim Rennen in Le Mans.
Die erste Documenta eröffnet in Kassel ihre Tore.
Die Lufthansa startet wieder.
Das Hula Hawaiaan Quartett ist zwei Monate der Top 1-Titel.
Auf Platz 3 der Jahresshitparade singt Dean Martin röhrig über Erinnerungen.
Ich denke oft an Piroschka” wird uraufgeführt.
Adenauer bewirkt die Befreiung der letzten 10.000 Kriegsgefangen aus der Sowjetunion.

Zielgruppe war 24.
Cassius Clay holt Gold bei den olympischen Spielen.
Einreiseverbot für Bürger der Bundesrepublik Deutschland in die DDR dauert fünf Tage an.
Die Antibabypille kommt in den USA auf den Markt.
Vier Wochen lang ist der Itsy Bitsy Teenie Weenie Yellow Polka Bikini No. 1 in den Charts.
Ganze Dreizehn Wochen lang ist Marina die Nummer Eins.
> Zielgruppe war 33:
Die Amis faken die Mondlandung ( http://bit.ly/mIHU88 ) ;-))))

Zielgruppe war 39.
Ab sofort ist man schon mit 18 volljährig und nicht mehr mit 21.
Peter Lorenz wird von der RAF freigelassen.
Der Vietnamkrieg endet durch die Einnahme Saigons durch die Kommunisten.
Juan Carlos I. wird König von Spanien.
“Griechischer Wein” und “Tränen lügen nicht” schmalzen durchs Radio.
Dreizehn Wochen hält sich “Una Paloma Blanca
Die erste Raumsonde landet auf der Venus.
Jack Nicholson erhält einen Oskar für seine Rolle in “Einer flog über das Kuckucksnest“.

Und so weiter und so fort.

Unsere Zielgruppe war in den 60er Jahren zu Zeiten der Studentenunruhen gerade mal 25, 30 Jahre alt. Sie haben den Krieg als Kinder wahrgenommen und waren Teil des Wiederaufbaus unseres Landes. Sie haben in Trümmern gespielt und Hunger gelitten. Sie haben Elend erlebt und unbedingten Optimismus im Wirtschaftswunderland.

Führt man sich das vor Augen, verbieten sich Bilder von grenzdebilen Oldies, die sich sabbernd gegenseitig zur Gymnastik einladen oder Sätze wie:

“Seit ich zur Gymnastik gehe, bin ich viel beweglicher. Und ich darf ein Stück Kuchen mehr essen … komm doch mal mit!”

Nachtrag: Mist. Ich glaube, ich habe mich verrechnet. Aber ich bin zu faul, das alles zu kontrollieren. Machen Sie das doch.

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Mails, die man gerne bekommt.

Gerade erreicht uns die Email eines unserer Kunden. Und er schreibt:

Das Mailing ist von der Druckerei angekommen und sieht prima aus. Heute in einem Kundentermin haben wir ein Exemplar persönlich übergeben und ausgezeichnetes Feedback dazu erhalten.

So mag ich das! War aber auch ein gutes Stück Arbeit, das Thema mindestens so kompliziert, wie der produktionstechnische Aufwand. Dann hoffen wir mal, dass unsere Arbeit auch erfolgreich ist. Aber eines ist für mich schon aufgrund meiner Erfahrung sicher: ein kreatives Mailing in Idee und Produktion hat höhere Response-Werte als das banale Anschreiben.

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HUCH! Wie die Zeit vergeht …

Meine Güte. Schon über einen Monat lang nichts mehr geschrieben. Ja, fast zwei Monate. Ich vernachlässige den Blog und entschuldige mich bei ihm. Hier also ein aktuelles Lebenszeichen:

• Uns geht’s gut
• Puls schlägt, Körperwärme vorhanden
• Das Jahr fängt ganz gut an
• Mein Hund Jupp war beim Friseur

So. Ich hoffe nun auf ein für alle erfolgreiches Jahr 2011.

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Für Anwälte ist jetzt Weihnachten.

Danke für die rege Teilnahme! Das Projekt ist gelaufen.

Anwälte, die sich noch nicht für eine Weihnachtskarte entschieden haben, können von Glück reden! Denn Sie können diese nette Karte (gibt es auch in Eisblau) in einer Auflage von 250 Stück ohne Agenturhonorar einmalig nutzen.

Die einzigen Kosten, die Sie tragen müssen, sind die Druckkosten und 25 Euro Bearbeitungsgebühr (netto). Dafür kümmern wir uns dann um die Druckabwicklung. Fair, oder?

Die Druckkosten liegen bei 38,06 Euro brutto für 250 Stück. Lieferzeit: 4 bis 5 Werktage.

Postkarten DIN A6
265g Chromokarton
4/4 farbig (beidseitiger Druck)
einseitiger UV-Lack glänzend

Auf Wunsch können wir die Karte auch als Klappkarte anbieten, was jedoch die Druckkosten erhöht.

Alles, was Sie tun müssen: Schicken Sie uns eine Mail-Anfrage mit der Rechnungs- und Lieferadresse. Sie erhalten dann von der Druckerei und von Gummersbach+Hennings jeweils eine Rechnung.

Wenn Ihnen das gefällt, sagen Sie einfach “Danke”. Wenn es Ihnen richtig gut gefällt, spenden Sie bitte einen Betrag Ihrer Wahl an die “Stiftung Natur und Mensch”. Mehr zu dieser Organisation erfahren Sie hier.

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Die kleine Briefingkunde.

Man darf ja die Hoffnung nie aufgeben. Und weil das so ist, schicken wir unseren Kunden hin und wieder mal unsere “Kleine Briefingkunde”.

Wie der Name es schon vermuten lässt: Ein kleiner Leitfaden zur Erstellung eines Briefings. Auch wenn wir uns in der Realität den Gesetzen der Kundenfaulheit beugen und uns selbst unser Briefing schreiben, so hoffen wir doch darauf, dass wir eines Tages mal eine Aufgabenstellung in schriftlicher Form erhalten, die keine Fragen offen lässt.

Träumen darf man ja wohl, oder?

Hier ist sie nun: Unsere Kleine Briefingkunde. Vielleicht findet es ja der eine oder andere unter Ihnen hilfreich.

Sie dürfen dieses Pamphlet übrigens nutzen. Aber nur unter den Bedingungen der Creative Commons. Fair?

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Werbung ist ein Haus. Eine Parabel.

Eine kleine, philosophische Betrachtung zum Erstkontakt und seinen Folgen …

Sie wollen für Ihr Unternehmen werben. Das ist löblich und dieser Wunsch sollte auf keinen Fall unterdrückt werden – sag ich jetzt mal aus der Sicht der prosperierenden Werbeagentur um die Ecke. Aber bevor Sie loslegen, sollten Sie auf jeden Fall ein paar Antworten auf Fragen gefunden haben, die sich andere stellen werden.

Stellen Sie sich vor, jemand kommt in Ihr Haus. Jemand, von dem Sie sich wünschen, er würde sich in Sie verlieben. Jemand, der Ihnen Kribbeln im Bauch verursacht. Sie haben ihn in einem Café kennengelernt und er ist Ihrem Charme, Ihrer Redegewandtheit erlegen. In blühenden Farben haben Sie ihm ein wunderbares Bild von Ihrer Person gezeichnet.

Und jetzt ist Ihre neue Flamme bei Ihnen Zuhause. Unerwartet. War gerade in der Nähe. Scheisse.

Da ist der Flur mit dem Gästewaschraum, weiter geradeaus gehen zwei Zimmer ab und geht man noch ein Stückchen weiter, landet man in der Küche. Irgendwo ist auch noch ein Treppenaufgang, wo es zu den Schlafzimmern und dem Bad geht. Da muss auch noch ein Dachboden sein, aber da waren Sie selbst schon seit Jahren nicht mehr. Dort wohnen vermutlich Monster. Die sind auch dafür verantwortlich, dass es überall so aussieht. Wenn Sie Glück haben, will Ihr Gast nicht nach oben.

Ihr Gast steht jetzt ein wenig alleingelassen im Eingangsbereich und will seine Jacke aufhängen. Da ist aber kein Haken. Nirgendwo. Jedenfalls ist keiner zu sehen, weil die alle voll sind mit den Sommer- und Winterjacken (man weiß ja nie, das Wetter spielt ja manchmal verrückt).

Wie doof.

Sie schubsen also ihren unverhofften Gast geradezu ins Wohnzimmer, weil das gleich die 1. Tür links ist. Andere Türen schliessen Sie schnell mit den genuschelten und um Verständnis bittenden Worten zu “Wird gerade renoviert.”

Wir schnippen mit dem Finger, frieren die Szene ein.

Jetzt schauen wir uns mal an, wo wir sind. Fangen wir mit den Wänden an, über die alten Pizzaschachteln und das angebrochene Glas Bier reden wir jetzt mal nicht. Jede Wand hat eine andere Farbe. Hier und da scheint der letzte Anstrich durch. Sie werden das ja bald machen, sagen Sie sich seit vielen Jahren. An den Wänden hängen Sideboards und alte Bilder, die völlig verstaubt sind.

Dann die Möbel. Manche sind aus Ihrer Studienzeit. Aber die funktionieren ja noch prächtig. Wie zum Beispiel der Sessel, bei dem es allerdings wichtig ist, dass man sich nicht reinfallen lässt, weil er sonst wieder geklebt werden muss. Gegebenenfalls weisen Sie darauf hin, ansonsten hoffen Sie darauf, dass Ihr Gast sich woanders hinsetzt. Der Blick auf den Sessel ist ja auch toll.

Irgendwie passt nichts zusammen. Aber das ist nun mal Ihr “Stil”. Ihre Mutter mag das.

Immer noch ist die Szene eingefroren. Wir sehen, wie Sie die Jacke Ihres Gastes auf die Sofalehne werfen, die Jacke hängt aus dramaturgischen Gründen in der Luft (die Szene ist ja eingefroren und das kann man mithilfe einer in der Luft schwebenden Jacke ganz gut zur Geltung bringen). Wir nähern uns dem Gesicht Ihres Gastes und wir sehen: eingefrorenen Zweifel. Würde man zu viel hineininterpretieren, könnte man zu dem Schluss kommen, dass Ihr Gast jetzt lieber wieder draussen wäre. Ganz weit draussen.

Irgendwie deckt sich das Bild, das er sich von Ihnen gemacht hat, nicht mit dem, was ihm hier die Netzhaut wegbrennt.

Wir schnippen wieder mit dem Finger. Alles ist wieder in Bewegung. Ihr Gast setzt sich auf den Sessel und landet mit seinem Hintern mitten in der geöffneten Pizzaschachtel. Ja, alles ist wieder in Bewegung. Das sieht man recht deutlich daran, dass Ihr Gast sich seine Jacke schnappt und aus Ihrem Haus flieht.

Schreiend. Mit dem Armen fuchtelnd.

Und genau das passiert vielen Unternehmen, die für Ihr Unternehmen werben. Sie machen neugierig auf mehr und versäumen sich auf einen Erfolg vorzubereiten. Na ja, die meisten Unternehmen schaffen es ja noch nicht mal neugierig zu machen. Da kommt erst gar niemand ins Haus, weder zufällig, noch auf Einladung. Und warum ist das so? Weil sie nicht werben, sondern erschlagen. Sie werfen mit Informationen um sich, als ob es kein Morgen gäbe. Sie vermitteln kein Angebot, sondern preisen den Bauchladen.

Dabei wäre es so einfach, aus einem ersten Date mehr zu machen: Räumen Sie auf. Konzentrieren Sie sich auf das, was Sie wirklich ausmacht. Verfolgen Sie diese Positionierung und richten Sie danach Ihre Räume ein. Verwenden Sie nicht zu viele Farben für die Wände. Schmeissen Sie alte Möbel raus und sorgen Sie dafür, dass es nicht zu eng im Wohnzimmer ist.

Kümmern Sie sich um eine Putzfrau.

Ach ja, und bringen Sie bitte einen Haken in der Diele an.

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Wie man Online-Shops Leben einhaucht …

Smoothy Junior

Im Netz gibt es gefühlte 17 Billionen Online-Shops. Mit etwas über einer Fantastilliarde Produkten aus allen möglichen und unmöglichen Bereichen.  Ihnen ist in der Regel eins gemeinsam: Die Texte zu den Produkten sind grottenlangweilig. Gottseidank hat das der eine oder andere Shop-Betreiber auch gemerkt und ist zu der mit meinem Weltbild übereinstimmenden Entscheidung gekommen, dass lesenswerte Produkttexte auch besser verkaufen.

Smoothy ist zum Beispiel so ein Kandidat. Dieses Unternehmen aus Nürnberg produziert in Deutschland Sitzsäcke die keinen Vergleich scheuen müssen. Es gibt sie für große und für kleine Faulenzer, es gibt sie für drinnen und für draussen.

Vor kurzem hat sich Smoothy entschlossen, alle Produkttexte von Gummersbach+Hennings (das sind wir) überarbeiten zu lassen. Herausgekommen sind dabei Texte, die richtig Spaß machen und zum Stöbern einladen. Dort finden Sie zum Beispiel diesen Kindersitzsack.

Das geht sogar soweit, dass Kunden sich die Mühe machen und via Mail dem Betreiber zu den Texten gratulieren. Das ehrt uns natürlich (ohne den Preis in die Höhe zu schrauben).

Es beweist wieder einmal: Es gibt keine langweiligen Produkte, es gibt nur langweilige Werbung.

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Über die Aktualität von Blogs und deren Aussenwirkung

Verrückt. Da habe ich seit Monaten nichts mehr hier getippt, weil wir richtig, richtig gut zu tun hatten und dann stellt man fest, dass so ein Blog auch funktioniert, wenn man ihn überhaupt nicht aktuell hält.

Also für alle Nichtkunden da draussen: Wir leben noch! Uns geht’s gut! Wir freuen uns auf Sie! Aber erst ab nächster Woche. So gegen Mittag zum Kuchen wäre nett.

Ich glaube, morgen schreibe ich noch mal was. Zu erzählen gibt’s ja eigentlich viel …

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Volksentscheid und die Folgen

Ich habe mir mal die Mühe gemacht und ein Schild für meine leidgeprüften genießenden Genossen in Bayern entworfen, die nun alle draussen rauchen müssen. Anzubringen wäre das Schild im Raucherbereich vor dem Eingang des zur Traurigkeit verdammten gastronomischen Betriebes … Ja, Ausgrenzung geht auch andersrum! Wenn wir nicht rein dürfen, dürfen die Nichtraucher eben nicht raus. So einfach ist das.

Sehen Sie dies bitte mit einem nicht durch Rauch verursachten Augenzwinkern.

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